Unsere Schule im Wandel der Zeit
Die Julius-Wengert-Schule – Ein Haus mit Geschichte
Seit dem 6. September 1991 trägt unsere Schule den Namen des bekannten Komponisten und Pädagogen Julius Wengert, der 1871 in Wallhausen geboren wurde. Die feierliche Namensgebung erfolgte im Rahmen der Einweihung nach dem ersten großen Erweiterungs- und Umbauprojekt.
Die Modernisierung begann im November 1989 – notwendig geworden durch stark gestiegene Schülerzahlen. Das ursprüngliche Schulgebäude, das am 5. Oktober 1957 in der Schulstraße eröffnet worden war, reichte nicht mehr aus.
Unsere Schulgeschichte reicht jedoch viel weiter zurück: Schon 1831 wurde ein Bauernhaus zur sogenannten „Kleinen Schule“ umgebaut. Dieses Gebäude war über viele Jahrzehnte Unterrichtsort, trotz wiederholter baulicher Mängel und Unterrichtsverbote seitens der Schulbehörde. 1888 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft die „Große Schule“ errichtet – heute ist dort die Gemeindebücherei untergebracht.
Mit dem Schulentwicklungsplan von 1966 wurde die Hauptschule in Rot am See eingerichtet. Nach und nach wurden die Klassen 5 bis 9 dorthin verlegt, sodass die Wallhäuser Schule als reine Grundschule weitergeführt wurde.
Seit 1966 besuchen auch Kinder aus Schainbach, seit 1978 aus Hengstfeld und seit 1983 aus Michelbach an der Lücke die Grundschule Wallhausen. Die Aufnahme der Michelbacher Schüler sicherte damals entscheidend den Fortbestand der Schule.
1988 wurden die neuen Sportanlagen beim Freibad eingeweiht – eine wichtige Ergänzung für den Sportunterricht im Sommer. In der kalten Jahreszeit fand der Sportunterricht in der Turn- und Festhalle in Hengstfeld statt.
Am 21. November 1998begann mit dem ersten Spatenstich das bislang größte Bauvorhaben der Gemeinde: der Erweiterungsneubau mit moderner Mehrzweckhalle. Seit der Fertigstellung im Jahr 2000 bietet die Julius-Wengert-Schule ihren Schülerinnen und Schülern ein zeitgemäßes Lernumfeld mit ausreichend Raum für Bildung, Bewegung und Begegnung.



